25. Sep 17

Neue Weiterbildungsangebote im Bereich Community Education

Ein Angebot für engagierte Personen, die in ihrer Gemeinschaft Veränderungsprozesse in Gang setzen und begleiten.

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22. Aug 17

LEBENSwelten mit LERNwelten verbinden!

Community Education als Bindeglied zwischen Gemeinwesenarbeit und Bildungsarbeit

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Neue Weiterbildungsangebote im Bereich Community Education

Community Education - das Lernen in und mit Gemeinschaften - orientiert sich an den Bedürfnissen der einzelnen Mitglieder in einer Gemeinschaft. Gearbeitet wird dabei nicht für Menschen sondern mit den Menschen.

In einem zweijährigen ERASMUS+ Projekt haben fünf europäische Organisationen zwei Weiterbildungangebote für jene Personen entwickelt, die genau diese Gemeinschaften entwickeln und lokale Lernprozesse initiieren, bzw. die Teil dieser Gemeinschaften sind und diese unterstützen möchten.

Für wen? Die Weiterbildungen richten sich an Personen, die sich hauptberuflich oder ehrenamtlich in ihrer Gemeinschaft engagieren, um hier „soziale Lücken“ zu schließen. Das kann der Aufbau einer Jugendgruppe, ein Nachhilfekreis, die Entwicklung eines Lernnetzes für Frauen oder die Entwicklung von Angeboten für Senioren/innen sein, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Das dafür notwenige Rüstzeug und Wissen für die tägliche Arbeit wird in den Weiterbildungen vermittelt. 

Weiterbildung zum/zur Community Education FacilitatorCommunity Education Facilitator sind die Ermöglicher/innen, sie koordinieren und sind mit der Entwicklung und Betreuung von Gemeinschaften beschäftigt.

Weiterbildung zum/zur Community ActivistCommunity Activist sind die Kümmerer/innen, die Umsetzer/innen, die sich ehrenamtlich um die Stärkung und Weiterentwicklung von Communities bemühen. 

Ziele: Community Education zielt dabei in erster Linie auf das Lösen von Problemen, die in den Gemeinschaften festgestellt werden und/oder die Verbesserung der Lebenssituationen ihrer Mitglieder. Dabei sollen die Einzelnen dabei befähigt werden, die Probleme ihrer Gemeinschaft zu erkennen, sie selbst in die Hand zu nehmen und zu bearbeiten. Im Unterschied zum/zur Sozialarbeiter/in stehen jedoch nicht die Individuen im Vordergrund, sondern die Gemeinschaften. Das Besondere – aber nicht ausschließliche Augenmerk gilt jenen Menschen aber auch Gruppen, die nicht gleichberechtigt an den gesellschaftlichen Entwicklungen teilhaben können und stellt damit einen Ansatz zur Überwindung von Diskriminierung dar.

Methodisch: Ausgangspunkt ist die Entwicklung der Gemeinschaften über den Ansatz des Lernens von Individuen. Lernen erfolgt dabei gemeinschaftlich, selbstorganisiert und prozessorientiertim Austausch mit den anderen. Zur Anwendung kommen hierbei alle Methoden, die eine niederschwellige Teilhabe ermöglichen.

Mit diesen Ansätzen soll das Ziel erreicht werden, das Leben der Menschen und ihrer Gemeinschaften (Communities) durch Bildung zu verbessern.

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