29. Jan 18

Lebenwelt.Beruf - Startveranstaltung "Conversation Dinner"

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht im Fokus des Projektes Lebenswelt.Beruf.

Dazu fand unter Teilnahme von Unternehmern/innen, Interessensvertretern/innen und Regionalmangern/innen ein Conversation Dinner statt. In dem moderierten Tischgespräch diskutierten die Gäste die Fragestellungen: Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen aktuell in Bezug auf Ihre Mitarbeiter/innen? Welche konkreten Maßnahmen setzen sie? Was müsste unternehmensintern verändert werden? Was könnte überbetrieblich und regional gelöst werden?

Die Ergebnisse der gemeinsamen Diskussionen fließen in die Projektumsetzung ein.

Die Maßnahme wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in der IP Gleichstellung und
aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz finanziert.

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25. Sep 17

Neue Weiterbildungsangebote im Bereich Community Education

Ein Angebot für engagierte Personen, die in ihrer Gemeinschaft Veränderungsprozesse in Gang setzen und begleiten.

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22. Aug 17

LEBENSwelten mit LERNwelten verbinden!

Community Education als Bindeglied zwischen Gemeinwesenarbeit und Bildungsarbeit

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Lebenwelt.Beruf - Startveranstaltung "Conversation Dinner"

Lebenswelt.Beruf

Das Beratungsprojekt Lebenswelt.Beruf unterstützt kostenlos Unternehmen und Regionen in Kärnten, die Maßnahmen in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie umsetzen werden.

Zielgruppe sind sowohl Klein- und Mittelbetriebe als auch Großbetriebe, die einen Fokus auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legen und so ihre unternehmerische Zukunft aktiv gestalten.

Durch Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Gleichstellung von Frau und Mann können Unternehmer/innen auf mehr Ressourcen, mehr Möglichkeiten und breiteres Know How zugreifen. Das trägt dazu bei, dass einerseits Arbeitsplätze und Standorte attraktiver werden, andererseits die Region aufgewertet wird.

Die Herausforderungen der Unternehmen

Die Unternehmen haben heute immer höhere Anforderungen des Marktes zu erfüllen. Es ist notwendig, flexibel auf die Entwicklungen und Herausforderungen zu reagieren. Die Reaktionszeiten auf Veränderungen müssen kurzgehalten werden und die Unternehmen werden gefordert sich den technologischen Trends der Zukunft stellen.

Hierfür werden ausreichend Fachkräfte benötigt. Motivierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden und an das Unternehmen zu binden ist damit eine weitere unternehmerische Herausforderung.

Gelingt es einem Unternehmen sich als attraktiver Arbeitgeber sowohl für Frauen als auch für Männer zu positionieren, können diese Hürden wesentlich leichter genommen werden.

Der Projekt-Nutzen für den Betrieb

Investitionen, die Unternehmen in die Vereinbarkeit von Beruf und Familie tätigen, haben einen bis zu 25% höheren Nutzen, da Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produktiver, loyaler und flexibler sind, ihre Fehlzeiten im Durchschnitt geringer ausfallen und das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber auf qualitativ höherwertige Bewerber/innen zurückgreifen kann.

Handlungsfelder für ein Veränderungsprojekt

Wir haben sechs Handlungsfelder identifiziert, in denen ein Veränderungsprojekt gestartet werden kann:

1.    Arbeitszeiten

Es gilt, flexible Arbeitszeitmodelle zu entwickeln, die in die Unternehmensstruktur integrierbar sind. Wie können Teilzeitlösungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aussehen? Karenzzeiten für Väter und Mütter und deren Wiedereinstieg in das Unternehmen sind ein Thema.

 

2.    Arbeitsorganisation

Die Entwicklung von modernen Konzepten für die Organisation und die Struktur des Unternehmens ermöglichen die Nutzung von Wissen und Erfahrung von Frauen und Männern mit familiären Verpflichtungen. Mögliche Themen können auch die Tele-Arbeit oder Homeoffice sein, die Qualitätssicherung bei Jobsharing, Führung und ihre Stellvertretung sein. 

3.    Unternehmenskultur

In der Unternehmenskultur wird die Vereinbarkeit zur Haltung, die gesundheitsfördernd wirkt, die eine Kommunikation nach innen und außen steuert und den Menschen in den Vordergrund stellt.

4.    Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen – Förderung

Gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen ihr Wissen und ihre Erfahrungen ins Unternehmen ein. Die Förderung kann sowohl in einer Weiterbildung oder in einer Qualifikation als auch im Mitarbeiter/innen – Gespräch oder in der Karriereplanung erfolgen.

5.    Familienunterstützende Dienstleistungen

Angebote, die im Unternehmen bereits vorhanden sind, können ohne großen Aufwand auf die Angehörigen der MA ausgedehnt werden. Z.B. Tourismusbetriebe – Wäschedienst, Ferienbetreuung. Kantine – Abendessen mitnehmen. Solche Maßnahmen erhöhen die Mitarbeiter/innen Zufriedenheit.

6.    Familienbetrieb (optional)

Bei Familienbetrieben kommt es zur Überschneidung familiärer Anliegen und betrieblicher Aufgaben. Dies führt oftmals zu Konflikten, die entweder familiär oder betrieblich ausgetragen werden.

Nutzen für die Region

Studien zeigen, dass die Standortattraktivität in jenen Regionen erhöht ist, in denen regionale Maßnahmen zur Vereinbarkeit durchgeführt werden. Attraktive Standorte ziehen nicht nur Betriebe an, sondern verhindern das Abwandern bestehender Unternehmen. Dadurch reduziert sich auch die Abwanderungsbereitschaft von möglichen Mitarbeitern/innen aus der Region beziehungsweise erhöht die Bereitschaft nach der Ausbildung wieder in die Region zurückkehren.

Ablauf des Projektes

  1. Erstgespräch (Definition der Ziele)
  2. Bedarfserhebung (Festlegung der Handlungsfelder)
  3. Beratungs- und Begleitangebot (Umsetzungsplan entwickeln)
  4. Aktivitäten (Umsetzung durchführen)

Rahmenbedingungen

Das Projekt wird zwischen November 2017 und Juli 2019 von EB projektmanagement GmbH in Kärnten und Osttirol umgesetzt. In folgenden Bezirken können Unternehmen durch eine Beratung unterstützt werden:

  • Hermagor
  • Villach und Villach-Land
  • Spittal
  • Lienz

Kontakt:

EB projektmanagement GmbH, Tiroler Straße 6/2, 9500 Villach, Mag.a FElicitas Wachschütz, 04242 22595, f.wachschuetz@eb-projektmanagement.at

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